Mein neues Gemälde „Reflexion III“ entsteht im Atelier

Am Anfang stand die Idee, etwas „Stürmisches“ malen zu wollen. Zur Unterstreichnung des Stürmisch-Bewegten wählte ich eine expressive Malweise in raschen Zügen. Von hell nach dunkel das Bild aufbauend ergab sich die räumliche Anmutung fast von allein. In diesem Zustand errinnert es mich an eine Wiese aus der Ameisenperspektive betrachtet.

Dann stand das Bild lange Zeit in der Ecke und ich wusste nicht weiter. Erst als ich es um 180 Grad drehte, kam mir eine Idee und ich beschloss, eine Wasserreflexion daraus zu machen. Unten die beiden ersten Versuche, noch nicht richtig überzeugend:


Im dritten Anlauf klappte es schliesslich doch noch. Die gerade Linie des gegenüber liegenden Ufers passt besser zum Bild als die pseudo-naturalistischen Einbuchtungen in den vorherigen Versionen.

Reflexion III von Gerhard Knell, Wasserspiegelung, Landschaftsvisionen. Abstrakte Kunst in der Art von Jackson Pollock, blau schwarz weiß
Gerhard Knell: Reflexion III, 2018, 150 x 100cm, Acryl auf Nessel.

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